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Die unsichtbare Macht - Wie Musik den Menschen beeinflusst

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Eine Abschlussarbeit von  Carolin Nieder und Ann-Kathrin Wolf an der Hochschule Bremen. 




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Ob der Klingelton des Handys, die Titelmusik einer Fernsehserie oder die Dudelei im Kaufhaus - Musik begleitet den Menschen durch seinen Alltag.

Oft wird gar nicht bemerkt, wann Töne erklingen, weil sie einfach dazu gehören.

Doch egal wie Musik gehört wird - ob bewusst oder unterbewusst - sie nimmt Einfluss auf den Menschen.

Wieso kann Musik das eigentlich?

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Jeder erinnert sich bei bestimmten Liedern an bestimmte Situationen in seinem Leben. Hört man im Radio plötzlich einen Song, der im letzten Urlaub an der Strandbar in Dauerschleife gespielt wurde, so spürt man wieder die warmen Sonnenstrahlen auf seiner Haut.

Musik begleitet den Menschen durch das gesamte Leben. Daher verknüpft man mit bestimmten Liedern, bestimmte Erinnerungen.

Doch wie wecken Melodien so starke Erinnerungen und manchmal sogar Sehnsüchte in uns?


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Jeder kennt es: Man hört bestimmte Musik und schlagartig verändert sich das eigene Befinden. Man könnte plötzlich weinen oder würde am liebsten vor Freude Luftsprünge machen. Musik löst etwas im Menschen aus.

Was passiert eigentlich genau, wenn wir Musik hören?

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Musik wird speziell zur Beeinflussung von Wahrnehmung und Verhalten genutzt. Das junge Forschungsgebiet Neuromarketing beschäftigt sich mit diesem Bereich und erforscht welche Wirkung Musik auf das Konsumverhalten der Menschen hat.

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Auch in der Werbung wird Musik stark zur Beeinflussung des Rezipienten eingesetzt. Er soll durch verschiedene Melodien und Klänge bestimmte Emotionen mit einem Produkt verbinden und zum Kauf angeregt werden. Die Werbebotschaften werden durch Musik unterstrichen und prägen sich ein.

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So, wie uns Musik zum Lernen motiviert, so hat sie die gleichen Effekte auch im Sport.

Vor allem beim Laufen - also beim Ausdauersport - kann Musik die Leistung erheblich verbessern.








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2014 belegten brasilianische Forscher im Journal of Strength and Conditonal Research, dass Musik das Belastungsempfinden des Sportlers verringert und so seine Leistung steigert.

Hört man vor dem Sport Musik, so stellt sich der Körper automatisch auf die bevorstehende Anstrengung ein. Er wird aus der Ruhephase geholt.

Nach dem Sport kann Musik die Regenerationsphase beschleunigen.

Fit for Fun rät, dass die Schläge pro Minute (BPM) während des Sports der eigenen Schrittgeschwindigkeit entsprechen sollten. Das entspricht in etwa 140 bis 160 BPM.

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Wie einflussreich Musik im Sport ist, zeigt auch die Handhabung in offiziellen Wettkämpfen. Während Marathonläufen ist Musik verboten und wird als leistungssteigerndes Mittel geahndet.

So zum Beispiel 2009 in Milwaukee:
Die Läuferin Jennifer Goebel überquerte als Zweite die Ziellinie. Wenige Tage später wurde sie vom US-Leichtathletikverbund USATF disqualifiziert, weil sie zweitweise Musik hörte. Grund zur Disqualifikation: Doping


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Musik hat nicht immer eine heilende Wirkung. Sie kann sogar krank machen.

Wenn Klänge falsch oder sogar missbräuchlich eingesetzt werden, beeinflussen sie den Menschen negativ.

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Die Wirkung von Musik wird nicht nur zur Stärkung des Kampfwillens genutzt. Sie dient auch als Waffe im Krieg. Besonders die U.S. Army setzt auf die Einflüsse von Tönen.

Durch amerikanische Pop-Musik sollten die Gegner im Vietnamkrieg dazu gebracht werden, die Seite zu wechseln.
Im Irakkrieg sollte Heavy Metal zum Aufgeben zwingen, da diese Musikrichtung im Islam als Sünde gilt.
Die Erfolge sind bis heute nicht belegt.

Bewiesen sind aber die Folgen von Folter mit Musik: Durchgehende Beschallung mit lauten Tönen führt zu Orientierungslosigkeit und hat schwere psychische Folgen. Die CIA nutzte diese Praktik beispielsweise im berüchtigten Gefängnis in Guantánamo.

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In der Musiktherapie wird Musik gezielt für die körperliche, geistige und seelische Gesundheit eingesetzt.

Die positiven Wirkungen von Rhythmen, Klängen und Melodien werden hier im Rahmen therapeutischer Behandlungen genutzt.

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Im Hörbeispiel der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft musiziert ein zehnjähriger Junge gemeinsam mit seiner Therapeutin. Er hat Ängste und Albträume. Mit verschiedenen Instrumenten versucht er, seine Angst zu besiegen.

Zum Abschluss der Therapiestunde sagt er:
„Das war Angstmusik. Wenn ich die Angst spiele, habe ich keine Angst mehr!“



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Klänge, Rhythmen und Melodien rufen Erinnerungen wach, lösen Emotionen aus, beeinflussen beim Einkauf und wirken in der Werbung.

Setzt man diese Elemente richtig ein, dann können sie sowohl die geistige, als auch die körperliche Leistung steigern. Wird Musik missbräuchlich oder falsch eingesetzt, dann kann sie sogar krank machen. In der Musiktherapie bewirkt sie aber genau das Gegenteil und unterstützt die körperliche und seelische Gesundheit.

Musik ist eine unsichtbare Macht, die den Menschen täglich auf unterschiedliche Weise beeinflusst.

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Mit freundlicher Unterstützung von

Vollbild

Anette Behr-König
Nassim Benallegue
Sarah Buhr
Bremer Institut für Musiktherapie und seelische Gesundheit e.V.
Bremer Philharmoniker
Deutsche Gesellschaft für Musiktherapie
André Feldhaus
Jana Früh
Glueckskind
Gerd Gondosch
Frank Janssens
Thomas Köke
Ivan Marinsky
Markus Poschner
Anne Postmeyer
Amira Rajab
REWE Group
St. Johannis-Grundschule, Bremen
Martin Stoffel
Aylin Ucar
Ilse Wolfram
Marie-Luise Zimmer


Musik

Amy Hanaiali'i - Kalakaua
James Arthur - Impossible
Katy Perry - Dark Horse
Kiesza - Hide away
Mark Ronson ft. Bruno Mars - Uptown Funk
Pharrell Williams - Happy
Rihanna ft. Eminem - Love the way you lie
Slipknot - Left behind
Taylor Swift - Shake it off
Usher ft. Nicki Minaj - She came to give it to you
Yann Tiersen - Comptine d'un autre été

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Übersicht

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Kapitel 1 EINLEITUNG

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Kapitel 2 ERINNERUNG

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Kapitel 3 NEUROBIOLOGIE

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Kapitel 4 NEUROMARKETING

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Kapitel 5 MUSIKPÄDAGOGIK

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Kapitel 6 SPORTLICHE LEISTUNG

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Kapitel 7 MISSBRAUCH VON MUSIK

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Kapitel 8 MUSIKTHERAPIE

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Kapitel 9 ABSCHLUSS

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