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30 Jahre bunte Sielwallfähre

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Zwischen dem Osterdeich und dem Stadtwerder dreht Bremens bekannteste Fähre unermüdlich ihre Runden und verbindet Menschen.

Eine Multimedia-Reportage von Klaas Mucke

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Eine gute Minute – so schnell geht das, wenn die Sielwallfähre auf die andere Seite der Weser schippert. 

Ein kurzer Weg nur, aber ein beliebter - nicht nur bei den Fahrgästen.

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Dieser Mann hat Freude an seiner Arbeit. Seit 1992 steuert Harald Becker die "Ostertor". Er ist einer von vier Kapitänen der Fähre, der Job auf der Fähre erst der zweite seines Lebens.

Ans Aufhören denkt Becker nicht - obwohl er inzwischen Rentner sein könnte.

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Harald Becker genießt den Kontakt zu den Fahrgästen. 
Die Bremer hätten zum Glück Humor, sagt er.

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Becker dreht gern mal eine Extrarunde.
Wenn Kinder an Bord sind, ist eine Pirouette Pflicht.

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2300 Menschen bringen Harald Becker und seine Kollegen im Durchschnitt pro Tag auf die andere Seite der Weser. 

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Während der Saison zwischen März und Oktober
befördern sie etwa 600.000 Menschen.

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Vor allem in den Sommermonaten ist viel los auf der Fähre. Der Strand des Café Sand lockt Besucher.
Aber auch Pendler fahren täglich auf der "Ostertor".

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Philipp und Felix
sind aus Hamburg zu Besuch.
Die Zwillinge nutzen die Fähre spontan.

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Jens ist Hausmeister im Lidice-Haus
auf dem Stadtwerder.
Er fährt mehrmals täglich hin und her.

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Bei viel Betrieb bekommt die "Ostertor" Unterstützung.
Spielt Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga
oder stehen andere Veranstaltungen an, dann hilft die "Punke" aus. Sie fasst 48 Personen.

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Die Fähre am Sielwall gibt es schon seit 1736.
Um auf die andere Seite zu kommen, mussten Fahrgäste den Fährmann rufen. Codewort: "Hal över" - hol über.

Bis ins 19. Jahrhundert nutzten vor allem Viehhirten die Verbindung. Denn auf dem Stadtwerder weideten Kühe.










Das Bild zeigt den Anleger am Osterdeich um das Jahr 1910.

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1971 drohte erstmals das Ende der Fähre. Grund war die geplante Mozart-Trasse - eine Hochstraße, die vom Remberti-Ring aus durch das Ostertor-Steintor-Viertel führen sollte.

Die Weser sollte mit einer großen Brücke wenige hundert Meter neben dem Fähranleger überquert werden. 

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Eine Bürgerinitiative wehrte sich gegen die Trasse.
Der Fährbetrieb wurde wieder aufgenommen.

1972 trat die "Ostertor" ihren Dienst an. Damals noch in einer schlichten Farbgebung.

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Nach dem Hochwasser von 1981 bleiben die Fahrgäste aus. Die Weser hatte den Stadtwerder überspült und durchbrochen.

Wieder drohte das Ende der Fähre, wieder gründete sich eine Bürgerinitiative - und brachte ein Jahr später Schwung in den Fährbetrieb. 

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Stratmann war von Beginn an Teil der Bürgerinitiative, aus der bald ein Verein wurde. Der benannte sich nach dem alten Ruf der Fährleute: "Hal över".

Zwischen Beirat und Kneipe haben Stratmann und die Vereinsmitglieder ein neues Konzept für den Fährbetrieb ersonnen.

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Eine weitere Neuerung ab 1984: Fortan ging es für eine Mark über die Weser. Nur halb so teuer wie noch im Jahr zuvor.

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Die Fähre rechnete sich schnell für den Verein. Heute betreibt "Hal över" neun Schiffe.

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Zum Erfolg trägt auch die Gestaltung der Fähre bei.

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Ein Wettbewerb brachte Dobers den Auftrag ein, die Fähre zu gestalten. Inzwischen gehört die markante Bemalung seit 30 Jahren zum Bremer Stadtbild.

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Gearbeitet wurde im Winter 1984 in der schon still gelegten Werft der AG Weser.

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Seit die "Ostertor" im neuen Look 1985 zu Wasser gelassen wurde, hat sich nur eine Kleinigkeit geändert.

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Wie lange die "Ostertor" noch fahren wird, darüber ist man sich bei "Hal över" noch nicht im Klaren. Sicher ist: Elektrisch sollte es zugehen, sagt Dieter Stratmann.

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Bis dahin schippert die "Ostertor" weiter im Takt über die Weser - im Sommer auch bis in die Nacht.
So lange, bis das Café Sand auf dem Stadtwerder schließt.

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Für Kapitän Harald Becker und seine Kollegen gibt es während der Schicht nur im Ausnahmefall mal eine Pause.

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Redaktion:
Klaas Mucke
Paul Hellmich

Videos:
Christian Walter

Fotos:
Suhwa Lee
Staatsarchiv Bremen
Veronika Dobers
Archiv Weser-Kurier

Animation:
Mario Ellert

Montagen:
Franz Berding
Thies Fischer
Reinhard Jung

Musik:
Spaceman Spiff - "Schnee"

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Kapitel 2 Passagiere

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Kapitel 3 Historie

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Kapitel 4 Kunst am Schiff

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Kapitel 5 Bis in die Nacht

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