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Zytanien

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...im Herbst 1986, beschloss eine Gruppe junger Leute aus der Umgebung von Hannover, auf das Gelände der alten Ziegelei der Zytan AG zu ziehen. Die Zytan AG war seit Anfang der 80er Jahre pleite, das Fabrikgelände bei Lehrte verfiel ungenutzt. Strom, fließendes Wasser - all das gab es damals in "Zytanien" nicht.

Zytanien ist ein erfundener Ort. Ein Aussteigerdorf. Inzwischen zwar mit einem gewissen Komfort, aber den Charme des Verfalls hat sich Zytanien bewahrt. Einmal im Jahr, im August, veranstalten die Bewohner ein großes Musikfestival.

Aktuell leben etwa 20 Zytanier auf dem Gelände. Neue Leute kamen und gingen mit der Zeit. Einer ist immer geblieben. 

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Der 51-Jährige, der eigentlich Christian Topf heißt, ist von Beruf Zimmermann. Er reist gerne, kehrt aber immer wieder nach Zytanien zurück, wo er sich über 30 Jahre einen gewissen Luxus geschaffen hat. Als Chef sieht er sich trotzdem nicht - in Zytanien herrscht Demokratie.

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"... ein Platz, wo ich wunderbar alt werden kann. Wo ich viele Sachen erlebt hab, ganz viele Sachen gelernt hab."

Dippen

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Zytanien ist anders als normale Orte. Gerade im Winter ist das Leben hier mühsam. Einige Bewohner müssen Wasser aus dem Brunnen holen oder heizen nur mit Feuerholz.

Zwar sind die Bewohner nicht abgeschnitten von der Welt - gerade die jüngere Generation ist über das Internet gut vernetzt. Doch ihr Lebensstil stößt auf Verwunderung.

Deshalb haben die Zytanier immer wieder
mit Vorurteilen zu kämpfen.

Flo sagt: "Die Leute sprechen untereinander: Zytanien, Rattenloch, Müllloch - kein Strom, kein Wasser. Aber eigentlich sind wir hier infrastrukturtechnisch genauso up-to-date wie auf dem Dorf." 

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Eine Multimedia-Reportage des WESER-KURIER

Autoren und Gestaltung:
Alice Echtermann
Alexandra Knief
Christian Walter

Musik
Winey Winey von Jamaram




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Lisa-Marie ist Verkäuferin. Ihr Freund Jan-Philipp ist 30 Jahre alt und arbeitet im Lager bei Langenhagen. Die beiden sind schon vier Jahre zusammen.

Lisa-Marie sagt: "In die Stadt ziehen könnte ich nicht. Und ins Dorf... Was soll ich im Dorf, wenn ich hier wohnen kann?"

Hier haben die beiden ihre Ruhe. Und hier haben sie sich ihren Traum von einer eigenen kleinen Farm verwirklicht.

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"...ein richtiger Ruhepol.
Hier kann man sich einfach entfalten wie man möchte und so leben wie man möchte."

Lisa-Marie

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Florian (links) ist von Beruf Mittelspannungsmonteur.
Der 24-Jährige will bald nach Zytanien ziehen.

Jonas, ebenfalls 24, ist Erzieher in Teilzeit. Er wollte
eigentlich nur einen Sommer lang in Zytanien
leben und wohnt jetzt seit zwei Jahren hier.

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"...einfach die Freiheit, Sachen machen zu können. Keiner kontrolliert einen. Wir haben hier schon ziemlich große Freiheiten, viel Platz, Sachen zu bauen, worauf wir Bock haben."

Flo

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"...Platz und Raum, um mit Freunden Sachen zu machen und sich auszuprobieren.
Und auch Leute zusammen zu bringen, die verschiedene Interessen oder Talente haben."

Jonas

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Jedes Jahr an drei Tagen im August putzt sich Zytanien heraus. Dann verwandelt sich das Aussteigerdorf in ein buntes Festival-Gelände mit drei Bühnen.

2000 bis 3000 Besucher hat das Festival in der Regel. Sie campen auf dem benachbarten Acker. Für die Organisation packen alle Bewohner mit an. Sie verdienen damit kein großes Geld, sagt Dippen, sondern sind froh, wenn ihre Kosten am Ende gedeckt sind.

2016 ist das große Jubiläum:
Das "Zytanien-Festival" findet zum 30. Mal statt.

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Die Tochter von Dippen. Die 19-Jährige ist in Zytanien aufgewachsen.

Nie hat sie woanders gelebt. Doch bald ist sie mit ihrer Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau fertig.
Dann möchte sie diesen Schritt wagen.

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"...Zuhause in erster Linie. Ein Ruhepol für mich.
Ein ganz wichtiger Ort, der mir sehr viel Erdung gibt und sehr viel Ruhe und Ausgleich. Weil ich hier runterkommen kann und mich unendlich wohl fühle."

Milena

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Übersicht

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Kapitel 1 Intro

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Kapitel 2 Dippen der Hausherr

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Dippen screenshot.4

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Dippen screenshot.1
Kapitel 3 Karte

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Kapitel 4 Anders sein

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Kapitel 5 Abschied von Zytanien

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